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Viventis-Preis des St. Galler Demenz-Kongresses 2017

St. Galler Demenz-Kongress

DOI: 10.4414/bms.2017.05482
Date de publication: 15.03.2017
Schweizerische Ärztezeitung | Bulletin des médecins suisses | Bollettino dei medici svizzeri | 2017;98:11

Viventis-Preis des St. Galler Demenz-Kongresses 2017

Ausschreibung bestes Praxisprojekt

Die Fachstelle Demenz der Fachhochschule St. Gallen und die Viventis Stiftung prämieren am St. Galler Demenz-Kongress 2017 das beste Praxisprojekt in der Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz. Damit sollen innovative Praxisprojekte, die in der Schweiz durchgeführt wurden, gefördert werden.

Das Thema der Ausschreibung 2017 lautet:

Personzentriert pflegen – und wie?

Innovative Ansätze in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz

Dabei geht es um Projekte,

– bei denen die betroffene Person und/oder die Familie mit ihren Bedürfnissen im Zentrum stehen;

– wo grundlegende Bedürfnisse wie Halt und Trost, Nähe und Geborgenheit oder Verbundenheit ermöglicht werden;

– wo die Stärkung des Personseins im Mittelpunkt steht;

– wo dem betroffenen Menschen ermöglicht wird, sich als Person wahrzunehmen und positive Gefühle zu erleben;

– die emotionsorientierte Kommunikation und Handlungsstrategien erfolgreich anwenden und umsetzen;

– die Verfahren der verstehenden Diagnostik im Pflegeprozess berücksichtigen;

– die lebensweltorientierte Pflegearrangements entwickeln und umsetzen;

– die personenorientierte Management- und Führungsstrukturen umsetzen.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Anliegen

Besuch bei den bestklassierten 
Institu­tionen

Die Arbeiten sind bis am 18. Juni 2017 bei der Fachstelle Demenz einzureichen. Die Projekte werden anonymisiert. Die Bewertung erfolgt durch eine Jury, bestehend aus zwei Fach­expertinnen/-experten aus der Praxis mit ­Erfahrung und Fachkompetenz im Bereich Demenz, der Leiterin der Fachstelle Demenz und einer Vertreterin / eines Vertreters der Stiftung Viventis. Die Fachstelle evaluiert zuhanden der Jury die zwei besten Praxisprojekte. Sie orientiert sich dabei an eigens dafür erstellten Beurteilungskriterien. Zwei Ver­treterinnen/Vertreter der Jury besuchen die zwei bestklassierten Institutionen und entscheiden sich anhand weiterer Kriterien für das beste Praxisprojekt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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