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Courrier / Communications

ANNA und die heilige Familie

DOI: https://doi.org/10.4414/bms.2022.20520
Date de publication: 02.02.2022
Bull Med Suisses. 2022;103(05):138

Dr. med. Regula Rüst-Walcher, Zürich

ANNA und die heilige Familie

Brief zu: Illi M, Hartmann A. Grenzüberschreitung (mit Replik). Schweiz Ärzteztg. 2022;103(3):61.

Sehr geehrte ANNA

Mit grossem Vergnügen führe ich mir seit Jahren Ihre Karikaturen zu Gemüte und wollte Ihnen immer wieder dafür danken. Leider kommen Ihre Zeichnungen unterdessen viel zu selten.

Ich hatte mich auch über die beiden queeren heiligen Familien gefreut.

Vor einigen Jahren hatte eine Pfarrerin mal in einem Weihnachtsgottesdienst eine ganz neue Version der Schwangerschaft der heiligen ­Maria erzählt: Sie könnte auch von einem ­römischen Legionär vergewaltigt worden sein. Dass Josef sie trotzdem nicht verliess – das wäre dann das grosse Wunder gewesen. Eine sehr berührende Vorstellung in der damaligen und auch heute noch so oft patriarchalen Welt.

Herzlich

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